Veranstaltungskalender

AUSSTELLUNG

9. März bis 27. Mai 2018
Van Bo Le-Mentzel
Hartz IV-Möbel & 62 cm Home

Van Bo Le-Mentzel: Tiny House, Skizze

Die Ausstellung behandelt unter dem Motto „Konstruieren statt Konsumieren“ den Umgang mit ungenutzten Ressourcen, sowohl in der Gesellschaft als auch im öffentlichen Raum. Sie zeigt die Geschichte des Do it Yourself-Projektes Hartz IV-Möbel vom DIY-Pionier zum Design-Fetisch. Parallel zur Ausstellung finden im zweiten Cranach-Hof Seminare der Tinyhouse University statt.

Ausstellungseröffnung: 9. März 2018, 19:00 Uhr, Cranach-Hof, Markt 4

Anschließend: 3. PechaKucha Night Wittenberg, organisiert von Christian Treffler

Öffnungzeiten: Di.-Sa. 10:00-17:00 Uhr, So.+Feiertag: 13:00-17:00 Uhr, ab April auch montags geöffnet.
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Art of Living Festival

17.05.2018-21.05.2018, Cranach-Hof, Schlossstraße 1

Donnerstag, 17.05.2018: 11:00-16:00 Uhr Brunch, danach Opening/Check-in, 19:30 Uhr-20:30 Uhr Konzert, danach Abendmahl und Lagerfeuer

Freitag, 18.05.2018: 11:00-17:00 Uhr Workshoptime, 13:00-14:00 Uhr Führungen, 19:00 Uhr Abendmahl, 22:00 Uhr OutdoorKino

Samstag, 19.05.2018: 11:00-17:00 Uhr Workshoptime, 13:00-14:00 Uhr Führungen, 19:00 Uhr Abendmahl, 21:00-22:00 Uhr Konzert

Sonntag, 20.05.2018: 11:00-14:00 Uhr Brunch, 14:00-17:00 Uhr Workshoptime, 13:00-14:00 Uhr Führungen, 17:00 Uhr Vernissage, 19:30-21:30 Uhr Konzert im Malsaal, parallel Abendmahl, ab 22:00 Uhr Liveact/Party

Montag, 21.05.2018: 11:00-17:00 Uhr Pick-Nick, 13:00-14:00 Uhr Führungen, 14:00-16:00 Präsentationen, 16:00-17:00 Uhr Finissage und Tombola, 17:00 Glocke

Gruppenanmeldungen und weitere Infos unter Kurator Apo Can Ericek (apo@bauhauscampus.org) oder Projektleiter Ioan Schmidt (schmidt@bauhauscampus.org)

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AUSSTELLUNG

2. Juni bis 9. September 2018
Echt gefälscht
Cranach und seine Kopisten – Aspekte der Rezeptionsgeschichte

Fake News, alternative Wahrheiten – das sind keine Phänomene, die erst im 21. Jahrhundert aufgetreten sind. Gefälschte Urkunden und Bilder und die damit zusammenhängenden Bedeutungsänderungen beschäftigen immer wieder die Archive und Museen. Original oder Kopie? Meister- oder Schulwerk? Vor diesen Fragen steht man auch bei der Beurteilung des Werkes der Cranach-Familie. Stil und Bilderfindungen gerade Lucas Cranachs d. Ä. (1472-1553) wurden seit dem 16. Jahrhundert vielfach von anderen Künstlern aufgegriffen. Erfolgreiche Motive wie die Lutherporträts wurden schon in der Werkstatt in hohen Auflagen gemalt, außerdem entstanden noch im 16. Jahrhundert zahlreiche Kopien in anderen Werkstätten. Die Ausstellung zeigt historische Cranach-Fälschungen wie die von Franz Wolfgang Rohrich, der Anfang des 19. Jahrhunderts die stetige Nachfrage nach Altdeutscher Malerei mit seinen frischen „Cranachs“ befriedigte. Zu sehen sind aber auch wunderbare Gemälde aus der Zeit um 1600 aus der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau und das von Wolfgang Beltracchi im Stile Cranachs für das Projekt „Kairos – der richtige Moment“ geschaffene Bild, das Luther im Gewittersturm vor Stotternheim zeigt.

 

Ausstellungseröffnung: 1. Juni 2018, 19:00 Uhr, Cranach-Hof, Markt 4

Anschließend: Musikalischer Salon (siehe Hinweis)

Öffnungzeiten: Mo.-Sa. 10:00-17:00 Uhr, So.+Feiertag: 13:00-17:00 Uhr
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Musikalischer Salon
„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ – ein Mühlenprogramm mit Ute Beckert: Gesang und Texte, Gitarre: Thomas Heyn
01.06.2018, 20:00 Uhr
Malsaal der Cranach-Stiftung, Schlossstr. 1
Bildergebnis für ute beckert
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach … viele Komponisten der Romantik
wurden von der Mühle und ihren treibenden Geräuschen angezogen. Es entstanden hunderte kleine Kompositionen, die das Mühlenhandwerk besingen und beschreiben: Mühlen als Orte von Verbrechen, von Sehnsüchten und als Zentrum geselliger Zusammenkünfte. Von den Gedicht-Texten seines Freundes, des Dichters Wilhelm Müller,
war Franz Schubert derart fasziniert, dass er nach der Lektüre noch in der Nacht zu komponieren begann und bereits am nächsten Morgen die ersten Lieder für den Zyklus „Die schöne Müllerin“ zu Papier gebracht hatte. Aber nicht nur Schubert wird hier zu hören sein, sondern auch Johannes Brahms, Adolf Jensen, Conrad Kreutzer und einigen anderen mehr. Der Berliner Gitarrist und Komponist Walter Thomas Heyn hat die
ausgesuchten Musikstücke eigens für das Berliner Gitarrenduo umgearbeitet. Die Berliner Sopranistin Ute Beckert begibt sich nun mit ihren zwei Protagonisten auf eine gefühlvolle Reise in die Zeit, wo das Mühlenhandwerk noch populär war und berichtet.
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Pfingstsonntag, 20.5.18, 19.30 Uhr
Cranach Haus Wittenberg, Schlossstraße 1, 06886 Wittenberg

Duo Piaf Royal mit dem neuen Programm „Chanson Royal!“
S
irid Heuts (Akkordeon), Caroline de Bled (Gesang)


Schwungvolle Chansons von Charles Aznavour, Jacques Brel, Juliette Greco oder Dalida und aktuelle Hits von Camille und co. – das ist das neue Programm des Duos Piaf Royal. Die Pariser Sängerin Caroline du Bled und die Berliner Akkordeonistin Sirid Heuts haben
aus ihren Lieblings-Chansons einen abwechslungsreichen Konzert-Abend zusammengestellt. Unterhaltsam-plaudernd moderiert Caroline du Bled in deutscher Sprache mit charmantem französischem Akzent und versetzt das Publikum direkt nach Montmartre oder ans Ufer der Seine. Begleitet wird sie von einem Akkordeon, das mal den
Gesang zart und zerbrechlich unterstreicht, dann wieder als ganzes Orchester daherkommt. Und natürlich dürfen auch die Chansons der unsterblichen Edith Piaf nicht fehlen. In immer wieder überraschenden Arrangements präsentiert das Duo aus Paris und Berlin die Chansons Spatzen von Paris, vom Straßenlied bis hin zum fulminanten „Padam“: Eine Liebeserklärung an das Leben… und an die Liebe!
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AUSSTELLUNG
24. Oktober 2017 – 18. Februar 2018
Schlag auf Schlag – Die unglaublichen Abenteuer der Abrafaxe mit Luther, Cranach und Co.

Ausstellung im Cranach-Hof, Markt 4
Öffnungszeiten: Di.-Sa. 10:00 Uhr-17:00 Uhr, So.+ Feiertag 13:00 Uhr-17:00 Uhr
Geschlossen: 24.12.2017-26.12.2017, 31.12.2017-08.01.2018
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StudioKINO
„Ein Tag wie kein anderer“,Israel, 2017
7.Februar 2018 – 20.00 Uhr
Schlossplatz 1 d, Wittenberg (im Saal der Evang.Akademie)
Bildergebnis für Ein tag wie kein anderer
Vor sieben Tagen haben Eyal (Shai Avivi) und Vicky (Evgenia Dodina) ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileidsbekundungen ebben ab. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen momentanen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer.
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 StudioKINO
„Die Geträumten“, Österreich, 2016
16. Februar 2018 – 21.00 Uhr
Schloßplatz 1 d, Wittenberg (im Saal der Evang. Akademie)
in Kooperation mit der Evang. Akademie

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Um Liebe und Hass, um richtige und falsche Worte, geht es in dem Film „Die Geträumten“. Im Zentrum stehen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegswien kennengelernt haben. Deren Briefwechsel bildet die Die dramatische, rauschhafte, aber auch unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Bachmann und Celan beginnt 1948, als sie 22 und er 27 Jahre alt ist, und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen Textgrundlage.
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StudioKINO
„Die göttliche Ordnung“, Schweiz, 2917
7. März 2018 – 20.00 Uhr
Schlossplatz 1 d, Wittenberg (im Saal der Evang. Akademie)
in Kooperation mit der Evang. Akademie
Bildergebnis für Die göttliche Ordnung
Die Schweiz im Jahr 1971: Hausfrau Nora (Marie Leuenberger) lebt mit ihrem Mann Hans (Max Simonischek) und ihren zwei Söhnen in einem friedlichen kleinen Dorf. Seit dem Mai 1968 ist ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen, das soziale Gefüge ist im Wandel, doch abseits der großen Städte ist davon noch nicht viel zu spüren. Auch an Nora ist der gesellschaftliche und soziale Wandel bislang eigentlich spurlos vorübergegangen, sie lebt weiter ihr ruhiges, friedliches und harmonisches Leben. Doch dann beginnt sie auf einmal, sich leidenschaftlich und in aller Öffentlichkeit für das Frauenwahlrecht einzusetzen, und eckt damit im Dorf an. Nora ist wild entschlossen, das Wahlrecht durchzusetzen, und muss dazu genügend Männer überzeugen. Denn in deren Hand liegt natürlich die endgültige Entscheidung in dieser Sache…
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VORTRAG
Dr. Ernst Paul Dörfler
15.03.2018 – 19.00 Uhr
Malsaal der Cranach-Stiftung, Schlossstr.1
„Ausgesummt und ausgezwitschert“?
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Zwei beunruhigende Meldungen gingen diesen Sommer durch die Medien: Die Insekten gingen in den letzten 30 Jahren um über 75% zurück und auch die Zahl der Vögel halbierte sich in diesem Zeitraum.  Dr. Ernst Paul Dörfler, Ökologe und Buchautor, stellt die Ursachen und Konsequenzen dieses Artensterbens in Wort und Bild vor. Vor allem aber geht es ihm darum, aus seinen eigenen praktischen Erfahrungen die vielfältigen Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um diesem gefährlichen Trend entgegenzuwirken und für die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu sorgen. „Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten“, so Dörfler.
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Theater
„Der gute Mensch von Sezuan“ – von Bertold Brecht
16.03.2018 – 18.30 Uhr
Malsaal der Cranach-Stiftung, Schlossstr. 1
Brecht fordert mit seiner zeitlosen Parabel die kritische Distanz des Zuschauers heraus und ermuntert gleichzeitig zum Nachdenken über die Möglichkeiten des Menschen, gut zu handeln. Kann ein Mensch gut sein in einer Welt, in der ein Fortkommen untrennbar mit Rücksichtslosigkeit und Egoismus verbunden ist?

Es spielt das Schülertheater des Lucas Cranach Geymnasiums unter Leitung von Claudia Schwiefert-Damm
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StudioKINO
„Ich, Judas“ – Ben Becker mit der Verteidigungsrede des Judas, Deutschland 2017
28.03.2018 – 20.00 Uhr

Schlossplatz 1 d, Wittenberg (im Saal der Evang. Akademie)
in Kooperation mit der Evang. Akademie
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Sein Name ist das Sinnbild des Verräters: Judas, der Jünger Jesus, der ihn ans Kreuz geliefert hat. Doch wird er wirklich richtig gesehen oder beruht unsere ganze Interpretation, unser ganzer Blick auf Judas nicht auf einem Irrtum? Ben Becker wird zu Judas und verteidigt sich – mit einem Text von Walter Jens rückt er die Geschichte ins rechte Licht und sorgt dafür, dass man über den vermeintlich eindeutigen Fall Judas neu nachdenkt. Er steht im Berliner Dom, wird begleitet von der Orgel von Domorganist Andreas Sieling und macht deutlich, dass er, Judas, kein Verräter sein kann, weil es keinen Verrat gab. Denn was hat er schon preisgegeben, das nicht sowieso alle wussten? Dass Jesus behauptet, Gottes Sohn zu sein? Damit hat dieser schließlich selbst nicht hinterm Berg gehalten. Wo er sich aufhielt? Das wussten Tausende ohnehin….
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ÖFFENTLICHER AUSSTELLUNGSRUNDGANG

29.03.2018, 14:00 Uhr, Cranach-Hof, Markt 4, Kasse

Ein öffentlicher Rundgang durch die Sonderausstellung „Van Bo Le-Mentzel: Hartz IV-Möbel und 62 cm Home“ und durch das Cranach-Haus mit der Ausstellung „Cranachs Welt“.

Eintritt inkl. Führung: 6,00 Euro/5,00 Euro (ermäßigt)/1,50 Euro (Kinder)
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Veranstaltungen der Cranach-Stiftung und der Tinyhouse University im April 2018

Tiny House Village Wittenberg

Im Hof und Garten des Cranach-Hofes Schlossstraße 1 entsteht ein temporäres Dorf aus Mikrowohnungen. Das Tiny House Village Wittenberg (Kurator: Apo Can Ericek) ist eine künstlerische Intervention, die Migration, soziale Nachbarschaft und Bildung für eine gerechte Welt thematisiert.

Aktionen im Tiny House Village Wittenberg :

dienstags,     10:00 Uhr-10:45 Uhr, offener Performanceworshop                                        ab 17:00 Uhr, öffentlicher Stammtisch

mittwochs,     10:00 Uhr-10:45 Uhr, offener Performanceworkshop
ab 12:00 Uhr Radio

donnerstags,  16:00 Uhr-18:00 Uhr, Design School
18:00 Uhr-20:00 Uhr, Kollektiv Cranach

sonnabends,  10:00 Uhr-10.45 Uhr, offener Performanceworkshop
14:00 Uhr-15:00 Uhr, Infotour Tiny Houses/Tiny 100

sonntags,       14:00 Uhr-15:00 Uhr, Infotour Tiny Houses/Tiny 100

ständig: Holy Share

ständig: Interessierte können in einem Seminar ein eigenes Tiny House bauen.
(Kursgebühr inkl. Tiny House: 10.000 Euro, Anmeldung: schmidt@bauhauscampus.org )

ständig: In Wittenberg kann erstmals in einem Tiny House übernachtet werden.

              Hierfür wurde die 100-Euro-Wohnung zu einem Tiny Hotel umfunktioniert.

             Anmeldung: info@cranach-herberge.de

Ort: Cranach-Hof, Schlossstraße 1, 06886 Lutherstadt Wittenberg
Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen und Projekten über: apo@bauhauscampus.org

Bitte auch nach kurzfristigen Veränderungen des Programms fragen. _____________________________________________________________________

StudioKINO
„Der Wert des Menschen“, Frankreich 2016
4. April 2018 – 20.00 Uhr
Schlossplatz 1 d, Wittenberg (im Saal der Evang. Akademie)
in Kooperation mit der Evang. Akademie
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Thierry (Vincent Lindon), 51 Jahre alt, Familienvater und gelernter Maschinist, ist seit 20 Monaten arbeitslos und befindet sich auf der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis. Immer wieder kommt er an den Punkt, an dem er sich fragen muss, ob er es sich noch erlauben kann, auf seinen Prinzipien zu bestehen. Nach unzähligen Vorstellungsgesprächen und ziellosen Fortbildungen gibt er sich aber schließlich mit einer niedrigeren Position bei seinem früheren Arbeitgeber zufrieden und tritt eine Stelle als Sicherheitsmann in einem Supermarkt an. Doch was sich zunächst nach einem gewöhnlichen Job anhört, nagt schon bald an seinem moralischen Empfinden, als er die Anweisung bekommt, nicht nur ein wachsames Auge auf die Kunden zu werfen, sondern auch die anderen Angestellten zu bespitzeln.
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StudioKINO
Film der medizinisch ethischen Reihe
18.04.2018 – 20.00 Uhr
Schlossplatz 1 d, Wittenberg (im Saal der Evang. Akademie)
in Kooperation mit der Evang. Akademie
„Herbert“, Deutschland, 2016

Filmplakat zu „Herbert“, für das Thomas Stuber und Clemens Meyer das Drehbuch schrieben
Leipzig
Die Jahre im Knast hat er als Erinnerung zwischen die Schultern tätowiert. „Torgau“ steht in Großbuchstaben auf dem Rücken von Herbert Stamm (Peter Kurth). Als Boxer war das Schwergewicht einst der „Stolz von Leipzig“, doch der Ruhm ist wie viele seiner Tattoos inzwischen verblasst. Der gealterte Box-Trainer lebt in einer unsanierten Altbauwohnung, verdient seinen Lebensunterhalt als Geldeintreiber und Türsteher, bis ihn die Schockdiagnose erreicht: Er leidet an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS.
Herberts letzter Kampf ist auch ein Ringen mit der Vergangenheit. Die Jahre im Knast konnte ihm seine Tochter Sandra, die er mit sechs Jahren verlassen musste und die heute LVB-Straßenbahnen durch Leipzig fährt, nicht verzeihen. Mit ihr will er sich vor seinem Tod versöhnen.  „Herbert ist letztlich ein Film über Abschied, über jemanden, der auf den letzten Metern des Lebens verzweifelt versucht, Fehler in Ordnung zu bringen.“

Peter Kuhrt vollbringt  in diesem Film eine schauspielerische Meisterleistung.